Über mich

Wolfram Lührig

Physiker. Vater. Grenzgänger. Und jemand, der lange gebraucht hat, um er selbst zu sein.

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Ich trage roecke2

Ich trage Miniröcke und Strumpfhosen. Mit behaarten Beinen. Und ich gehe damit unter Menschen.

Das ist keine Provokation. Das ist das Ergebnis von Jahrzehnten – und es ist vielleicht der ehrlichste Satz, den ich über mich sagen kann.

Ich bin 62. Physiker. Ehemaliger ITler. Vater von sechs Kindern. Und jemand, der sehr lange versucht hat, in Rollen zu passen, die nie für ihn gemacht wurden.

„Ich habe nicht zu spät angefangen. Ich habe genau dann angefangen, als ich bereit war."

Was ich heute weiß: Das, was wir als Kinder lernen wegzudrücken, verschwindet nicht. Es wartet. Und irgendwann – wenn man aufhört, es zu bekämpfen – beginnt es zu sprechen.

Bei mir hat das lange gedauert. Sehr lange. Und genau deshalb verstehe ich, was es bedeutet, wenn junge Menschen spüren, dass etwas nicht stimmt – aber nicht wissen, was. Wenn der Feed läuft, aber innen Stille herrscht. Wenn man funktioniert, aber nicht lebt.

Mein Weg in Kurven

Mit 5

Etwas passiert. Ich lerne, Gefühle wegzudrücken. Ein Schutzmechanismus, der jahrzehntelang funktioniert – und irgendwann zur Last wird.

Mit 19

Physikstudium, weil es das Naheliegendste war. Viele Kontakte beim Surfen, Segeln, Squash, Rollenspiel - aber immer das Gefühl, nur geduldet zu werden, nie wirklich dazuzugehören.

Mit 42

Erstes Kind. Später als andere. Mein Leben lief immer etwas versetzt – das war oft ein Gefühl der Niederlage. Heute weiß ich: Es war mein Rhythmus.

2021

Schwerer Motorradunfall. Die wichtigen Kurven im Leben fährt man nicht theoretisch. Man fährt sie mit dem ganzen Körper.

Seit zwei Jahren

Minirock. Strumpfhosen. Hochschwarzwald. Sechs Kinder. Selbstständig. Endlich ich.

Mein Weg in Kurven
In keine Schublade passen

Wer bin ich

Ich war nie ganz in einer Schublade.

  • Zu normal für die Verrückten.
  • Zu ungewöhnlich für die Normalen.
  • Zu analytisch für die rein Spirituellen.
  • Zu spirituell für die rein Rationalen.
  • Zu weich für manche Männerbilder.
  • Zu eigenständig für Systeme, die Anpassung wollen.

Das hat lange einsam gemacht. Aber es hat mir auch einen besonderen Blick gegeben: Ich sehe Dinge, weil ich nie vollständig im Kollektiv eingeschlafen bin.

„Wer nie ganz dazugehört hat, sieht, was andere übersehen."

Ich bewege mich zwischen Welten.

  • Zwischen analog und digital.
  • Zwischen Technik und Seele.
  • Zwischen Verstand und Intuition.
  • Zwischen Ordnung und Freiheit.
  • Zwischen männlich und weiblich.

Ich bin nicht gebaut, um nur in einer Schublade zu sitzen – und ich höre auf, es zu versuchen.

Mein Kern ist nicht die eine Rolle. Mein Kern ist die Fähigkeit, Gegensätze zu verbinden. Und aus diesem Dazwischensein etwas Sinnvolles zu machen.

Warum ich das mache

Unter allem – der Analyse, der Ironie, dem Freiheitsdrang – liegt etwas sehr Einfaches: Ich will nicht, dass Menschen verloren gehen. Besonders junge Menschen. Besonders sensible Menschen. Besonders Menschen, die im digitalen Lärm den Kontakt zu sich verlieren.

„Komm. Hör auf, dich von jedem Mist da draußen zerreißen zu lassen. Stell dich hin. Spür dich. Denk klar. Mach deinen nächsten Schritt."

Das ist kein Marketing. Das ist der Grund, warum ich morgens aufstehe.

Ich arbeite draußen, in kleinen Gruppen, im Hochschwarzwald. Ohne Handy. Mit echten Gesprächen. Und mit dem 7-Kurven-Prozess, den ich nicht aus einem Buch habe – sondern aus meinem eigenen Leben. Aus Schmerz habe ich Bedeutung gezogen. Aus Erlebnissen Erkenntnis. Das ist es, was ich weitergebe.

Warum ich das mache2

Bereit für deine Kurve?

Schreib mir einfach. Kein Formular, keine Maske. Nur ein ehrliches Gespräch.